Seit 23 Jahren wohne ich am Galgenberg in Pfarrkirchen. Ich bin im Landkreis geboren, aufgewachsen, habe hier mein Abitur gemacht und im heimischen Familienbetrieb gearbeitet. Mein Lebensmittelpunkt ist und bleibt Pfarrkirchen. Hier ist mein Hauptwohnsitz, hier bin ich gemeldet und hier schlägt mein politisches Herz für unsere Heimat. Umso irritierter war ich, als mir Mitte Dezember 2025 ein Facebook-Account mit dem Namen »Helmut Schnitzer« vorwarf, ich würde nicht mehr hier leben. Das ist blanker Unsinn.
Im Rahmen der Berichterstattung der Passauer Neuen Presse (PNP) und des Videos des AfD-Landratskandidaten zu einem angeblichen Geheimtreffen tauchte der Name »Helmut Schnitzer« nun erneut auf.
Bei dem besagten Facebook-Konto handelt es sich vermutlich um einen Fake-Account. Denn wie sich bei meiner Recherche schnell herausstellte, hatte dieser Account mehrere Namen: »Helmut Schnitzer« führte eigentlich den Tag »Hartmut Veigel«. Ob das Konto im Laufe der Existenz noch weitere Namen verwendete, ist nicht bekannt. Unter keinem der beiden Namen war eine Person ermittelbar.
Auffällig war damals besonders, dass dieses Konto sehr CSU-affin agierte. So likte der Account regelmäßig Postings der CSU und von Landratskandidat Michael Fahmüller. Bei Postings im Zusammenhang mit CSU-Mitbewerbern – allen voran dem Landratskandidaten der FW – trat er sehr kritisch, teils polemisch auf.
Als Politiker braucht man ein dickes Fell. Dazu gehört es auch, die ein oder andere Falschbehauptung auszuhalten. Hier ist der Fall jedoch außergewöhnlich brisant: Die Behauptung, ich sei verzogen, zielt einzig darauf ab, meine Legitimation als Kandidat für den Kreistag infrage zu stellen und mich zu diffamieren. Wer behauptet, ein Kandidat erfülle die Wohnsitzvoraussetzungen nicht, versucht die Wähler bewusst zu täuschen und den demokratischen Wettbewerb durch Lügen zu manipulieren. Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, aber sie endet dort, wo vorsätzlich unwahre Tatsachenbehauptungen die Ehre und die politische Integrität angreifen. Insbesondere ist es deswegen so interessant, weil das Konto jedenfalls eine auffällig hohe Affinität zur CSU hat. Deswegen wollte ich zivilrechtlich gegen den Kommentarschreiber vorgehen, konnte aber den Autor nicht ausfindig machen.
Dass der Account dem Herrn Seidl Falschinformationen unterjubelte, ist offensichtlich die Spitze des Eisbergs.
Dazu sei gesagt: Es ist bezeichnend, dass sich politische Mitbewerber am rechten Rand auf solche „ominösen Quellen“ verlassen, ohne Fakten zu prüfen. Wer auf anonyme Fake-Accounts hereinfällt oder diese gar als Kronzeugen für „Wahl-Allianzen“ nutzt, disqualifiziert sich für Führungsaufgaben in unserem Landkreis.
Ich stehe für einen Wahlkampf mit offenem Visier, harten Sachthemen und auf dem Boden der Wahrheit. Wer versucht, mich mit anonymen Kommentaren aus dem Landkreis „wegzuschreiben“, wird damit keinen Erfolg haben.